Die Geschichte von Ostern

Jedes Jahr zu Frühlingszeit wird in Deutschland Ostern gefeiert. Doch nur die wenigsten können die Fragen, warum wird Ostern gefeiert, wirklich beantworten.

Im Christentum ist Ostern auf die Auferstehung Jesu Christi zurückzuführen. Die Geschichte des neuen Testaments besagt, dass dieses Wunder am dritten Tag nach seiner Kreuzigung geschehen ist. Die kirchliche Karwoche setzt sich beginnend mit dem Palmsonntag, folgend mit dem Gründonnerstag, an dem Jesus sein letztes Abendmahl mit seinen Jüngern hatte und dem Karfreitag, dem Tag an dem Jesus gekreuzigt wurde zusammen. Die Woche wird mit dem Ostersonntag beendet, an dem man die Auferstehung Jesus Christi feiert. Um an einem Werktag ebenfalls den Festgottesdienst zu besuchen, hat man den Feiertag Ostermontag eingeführt.

Die Karwoche stellt das Ende zu Fastenzeit dar, die am Aschermittwoch beginnt und 40 Tage anhält. Die Zeit des Fastens soll an die Israeliten erinnern, die 40 Jahre in der Wüste verbracht haben, aber auch an die 40 Tage, die Jesus in der Wüste gefastet und gebetet hat.

Ostern ist ein Fest, das viele Menschen feiern, ohne den Glauben zu leben, der mit dem Fest in Verbindung gebracht wird, oder überhaupt zu wissen, wie der Name Ostern zustande gekommen ist. In erster Linie ist Ostern ein christliches Fest. Am Karfreitag wurde Jesus gekreuzigt, am dritten Tage, also am Ostersonntag , ist er aus dem Grabe auferstanden. Heute denkt kaum noch jemand an dieses Szenario, wenn er für die Kinder der Familie die Osternester packt oder Eier versteckt, damit eine lustige Eiersuche stattfinden kann, bevor man im Kreise der lieben festlich zu Mittag speist.

Noch gibt es kleine Unterschiede, zwischen dem Osterfest und Weihnachten. Bisher sind die Geschenke am Tag der Geburt Christi immer noch ein bisschen teurer, größer, einfallsreicher. In unserer Konsumwelt reichen jedoch ein paar Eier und etwas Süßes schon lange nicht mehr aus. Geschenke, wie zum Beispiel ein Fotobuch, gibt es also auch vom Osterhasen. Worin der eigentliche Ursprung dieses Festes liegt, wissen heutzutage allerdings nur noch wenige. Unsere Vorfahren feierten nämlich im Frühjahr zu Ehren der germanischen Frühlingsgöttin Ostara. Die alten Germanen stellten diese meist mit einem Hasenkopf dar. Auch die Ostereier kommen aus diesem Brauchtum, denn Eier galten zum Beispiel der Form wegen, die den Unterleib einer Frau darstellen, als Fruchtbarkeitssymbol. Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, weshalb der Todestag Jesu Christi nicht an einem bestimmten Datum festgelegt ist, sondern mit dem Mondkalender einhergeht. Die christlichen Missionare übernahmen das Fest, um die Heiden mit der Aufrechterhaltung ihrer Traditionen für sich gewinnen zu können. Das Schenken von Eiern und Osterhasen aus Schokolade hat sich bis heute erhalten; leider ist aber zu Zeiten der Überflussgesellschaften der Weg hin zu teuren Geschenken, wie zum Beispiel Schmuck immer beliebter geworden. Sogar die Kinder sind schon enttäuscht, wenn es nur eine Kleinigkeit gibt.

Es wäre wohl nur zum Wohl der Kinder, wenn man wieder ein wenig zurück zu den Ursprüngen des Osterfestes zurückkehren würde. Eine Erklärung ließe sich in einem selbst gemachten Fotobuch gestalten, vielleicht eine Idee, die in Richtung „back to the Roots“ ginge. Hauptsache, man beschäftigt sich mit den Kindern; der Wert hinter einem Geschenk sollte nicht so wichtig sein als das man auf Geld gewinnen oder andere Möglichkeiten an Geld zu kommen angewiesen ist..

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